So behebst du die Probleme mit der Batterie-Entladung bei deinem Mac

So behebst du die Probleme mit der Batterie-Entladung bei deinem Mac

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Eigentlich willst du nur arbeiten, aber dein MacBook hat andere Pläne. Während der Arbeit macht das Gerät schlapp, obwohl du es erst aufgeladen hast. Meist schiebst du solche Probleme aufs Alter der Hardware oder einen defekten Akku. Ein Fehler, denn in den meisten Fällen ist die Batterie gar nicht schuld. Wir zeigen dir, wie du die wahren Gründe rausfindest du auch gleich behebst. 

Zieh den Stecker deiner Hardware im Ruhezustand

Wenn der Akku immer wieder leer ist, können USB-Geräte schuld sein. Bei aktiver Mac-Nutzung verwendest du externe Festplatten oder anderes Zubehör, vergisst aber die Entkopplung am Abend. Dein Mac versorgt die Anschlüsse auch im Ruhezustand mit Energie, was zu einer permanenten Entladung führt. 

Gewöhne dir an, alle unnötigen Kabel abzuziehen, wenn du dein Gerät für längere Zeit nicht am Stromnetz hast. Besonders aktive USB-Hubs ohne eigene Stromversorgung können die Batterie deines Laptops in wenigen Stunden leersaugen. Wenn du dein MacBook einpackst, sollte es im Idealfall „nackt“ sein. Oft reicht das schon, um das Problem der Batterie-Entladung im Ruhezustand zu beheben.

Entrümple deine Anmeldeobjekte

Viele Programme nisten sich bei der Installation ungefragt in deinen Autostart ein. Diese Apps fahren mit dem Computer hoch und laufen im Background permanent mit. Dort suchen sie nach Updates oder synchronisieren Daten und verlangsamen deinen PC.  Schau in deinen Systemeinstellungen nach, welche Programme beim Anmelden automatisch starten. Deaktiviere konsequent alles, was du nicht sofort nach dem Einschalten benötigst. Du wirst überrascht sein, wie viele Helferlein dort aktiv sind, die du eigentlich nur selten nutzt. 

Deaktiviere Funktionen wie Power Nap und Mitteilungen

Das Betriebssystem MacOS bietet einige Komfortfunktionen, die jedoch ständig an der Batterie nagen. Eine davon ist „Power Nap“. Diese Funktion erlaubt es deinem Mac, auch im Ruhezustand E-Mails abzurufen oder iCloud-Daten zu aktualisieren. Das klingt praktisch, sorgt aber dafür, dass dein Gerät niemals wirklich tief schläft.

Ähnlich verhält es sich mit Mitteilungen, die deinen Bildschirm aufwecken können, selbst wenn du gerade nicht am Rechner sitzt. Schalte diese Funktionen in den Energieeinstellungen aus, wenn du maximale Laufzeit benötigst. Wenn du eh nicht am PC bist, braucht auch niemand deine E-Mails abrufen. Du siehst sie bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz früh genug. 

Nutze die Aktivitätsanzeige zur Fehleranalyse

Wenn dein Akku trotz aller Optimierungen immer noch zu schnell leer ist, hilft ein Blick in die Aktivitätsanzeige. Dort gibt es einen speziellen Reiter für den Energieverbrauch. Hier listet dir macOS genau auf, welche Anwendung gerade den größten Hunger hat. Oft sind es Browser mit zu vielen geöffneten Tabs oder Programme mit sogenannten Speicherlecks, die sich aufgehängt haben und den Prozessor dauerhaft zu Höchstleistungen zwingen.

Identifiziere diese Ausreißer und beende sie sofort. Manchmal hilft es auch, von ressourcenhungrigen Programmen auf sparsamere Alternativen umzusteigen. Wenn du merkst, dass eine bestimmte App deinen Akku regelmäßig in die Knie zwingt, solltest du nach einem Update suchen oder nach einer effizienteren Lösung Ausschau halten. Mit ein wenig Detektivarbeit stellst du sicher, dass die Energie deines Macs nur für die Dinge verbraucht wird, die dich wirklich weiterbringen.